
Das Prinzip der Erdwärme- bzw. geothermischen Heizung mit im Erdreich verlegten Kollektoren besteht darin, die im Boden vorhandene Wärmeenergie aufzunehmen und im Wohnraum wieder abzugeben. Diese Technik kommt heute aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit zunehmend zum Einsatz, sei es bei Neubauten oder bei der Altbausanierung, in Ein- oder kleineren Mehrfamilienhäusern.

Um die im Erdreich verfügbare Wärme nutzbar zu machen, bedient sich das geothermische Verfahren eines Kältemittelkreislaufs, der auf dem Prinzip der Thermodynamik basiert. Die durch Einwirkung von Sonne, Regen und Wind im Erdreich ständig erneuerte Wärme, wird von in 60 cm oder tiefer verlegten Erdkollektoren oder einer geothermischen Tiefensonde aufgenommen. Dieses unsichtbar im Garten verlegte Rohrschlangensystem ist quasi unbegrenzt haltbar.
Die im Erdreich aufgenommene große Energiemenge und die Betriebsbedingungen des Erdwärme- Kollektors sorgen für eine gleich bleibend hohe Effizienz der Anlage über deren gesamte Lebensdauer .

Mit Hilfe der Wärmepumpe kann diese "kostenlose" erneuerbare Energie über einen Verteilerkreislauf in den Wohnräumen genutzt werden.
Die vom Außenkollektor und vom der Wärmepumpe bereitgestellte Wärmeenergie reicht aus, um das ganze Haus zu heizen.